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Ausgezeichnete Bonität
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Sehr gute Bonität
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Gute Bonität
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Mittlere Bonität
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Schwache Bonität
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Sehr schwache Bonität
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Mangelnde Bonität
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Ungenügende Bonität /
Zahlungseinstellung |
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Häufig gestellte Fragen
Wirtschaftsinformationen
Bonitätsindex 2.0
FAQ zum Bonitätsindex2.0
Creditreform Mitgliederinformation
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Die nachfolgende FAQ-Liste beantwortet die häufigsten Fragen rund um den Bonitätsindex2.0. Für weitergehende Fragestellungen wenden Sie sich bitte an den für Ihr Unternehmen zuständigen Verein Creditreform.
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Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer, Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Der Bonitätsindex2.0 dient der weiteren Optimierung des Informationssystems von Creditreform. Dazu hat Creditreform die Berechnungsmethode des Bonitätsindex weiterentwickelt. Die Weiterentwicklung berücksichtigt strukturelle Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur Deutschlands ebenso wie Änderungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten in einigen Branchen oder Rechtsformen. So ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bei Gewerbebetrieben in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Ausfallwahrscheinlichkeit bei der Gesellschaftsform GmbH & Co. KG ist hingegen gesunken.
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Die Datenbasis für die Bonitätsbewertung wurde erheblich erweitert. So stehen Datenarten wie Jahresabschlüsse (knapp vier Millionen Jahresabschlüsse zu einer Million Unternehmen), Zahlungserfahrungen (fast 90 Millionen Zahlungserfahrungen im Debitorenregister Deutschland) oder Branchenkennzahlen inzwischen in weitaus größerem Umfang für die Bewertung zur Verfügung. Das Ergebnis dieser Weiterentwicklung ist der Creditreform Bonitätsindex2.0.
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Der Bonitätsindex wurde 1984 eingeführt und wird seitdem in der Wirtschaftsauskunft von Creditreform dargestellt. Seit Anfang an wird eine regelmäßige und systematische Qualitätssicherung des Bonitätsindex durchgeführt. Daher wurde der Bonitätsindex bereits im Laufe der Jahre kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt. Die jetzt durchgeführte Weiterentwicklung reiht sich vor diesem Hintergrund ein in die in den vergangenen Jahren durchgeführten Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer, Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Das Ziel der Weiterentwicklung bestand in der weiteren Steigerung der Prognosegüte zum Nutzen der Anwender. In einem theoretischen perfekten Bewertungssystem liegen in der besten Risikoklasse keine Ausfälle vor. Gleichzeitig sind alle Ausfälle auf die schlechtesten Risikoklassen konzentriert. Um den Bonitätsindex in diese Richtung weiterzuentwickeln, müssen bonitätsstarke Unternehmen tendenziell besser bewertet werden als bisher, bonitätsschwache Unternehmen hingegen tendenziell schlechter. Damit wird die Bonitätsbewertung noch kleinteiliger und differenzierter. Die permanenten Qualitätskontrollen zeigen, dass der Bonitätsindex2.0 genau das leistet.
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Jörg Rossen, Mitglied der Geschäftsleitung Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Für die Berechnung wird eine Vielzahl von Informationen bewertet, auf denen die Bonität eines Unternehmens gründet. Alle bonitätsrelevanten Merkmale werden im Rahmen einer qualitativen und quantitativen Analyse einzeln bewertet und zu einer Gesamtnote, dem Bonitätsindex2.0, verdichtet. Die Bedeutung der einzelnen Merkmale für die Bonitätsbewertung ist unterschiedlich. Daher werden sie entsprechend ihrer Relevanz gewichtet. Der Bonitätsindex2.0 kann einen Wert von 100 bis 500 oder 600 annehmen. Das entspricht dem Spektrum zwischen einer ausgezeichneten Bonität und der Zahlungseinstellung. Bei neugegründeten Unternehmen und beim Vorliegen unklarer Sachverhalte wird kein Bonitätsindex2.0 vergeben. Wesentlich ist, dass jede Bewertung final durch einen Analysten geprüft und freigegeben wird.
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Die genaue Merkmalszusammensetzung und die Gewichtung der einzelnen Merkmale variiert je nach Unternehmensform. Im Detail fließen folgende Merkmale in die Bonitätsbewertung mit ein:
- Krediturteil
- Zahlungsweise
- Jahresabschlussdaten
- Branchenrisiko
- Unternehmensentwicklung
- Umsatz
- Rechtsform
- Unternehmensalter
- Regionenrisiko
- Auftragslage
- Kapital
- Erfahrung Management
- Anzahl Mitarbeiter
- Relation Umsatz / Mitarbeiter
- Relation Kapital / Umsatz
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Jörg Rossen, Hauptgeschäftsführer, Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Der Bonitätsindex2.0 dient der weiteren Erhöhung der Prognosegüte der Creditreform Wirtschaftsinformationen. Dazu hat Creditreform die Berechnungsmethode des Bonitätsindex weiterentwickelt. Die Weiterentwicklung berücksichtigt strukturelle Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur Deutschlands ebenso wie Änderungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten in einigen Branchen oder Rechtsformen. So ist die Ausfallwahrscheinlichkeit bei Gewerbebetrieben in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Ausfallwahrscheinlichkeit bei der Gesellschaftsform GmbH & Co. KG ist hingegen gesunken.
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Jörg Rossen, Hauptgeschäftsführer, Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Der Bonitätsindex2.0 dient der weiteren Erhöhung der Prognosegüte der Creditreform Wirtschaftsinformationen. Letztlich wird so das Risikomanagement der Anwender optimiert. Da auch der bisherige Bonitätsindex weiter ausgeliefert wird, entsteht kein Handlungsdruck in der Umstellung bestehender Risikomanagementsysteme. Jedoch zahlt sich die Umstellung dann in mehr Geschäftserfolg durch noch sichere Entscheidungen aus.
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Für die tägliche Praxis ist eine schnelle und sichere Interpretation des Bonitätsindex erfolgsentscheidend. Daher gibt Creditreform nicht nur punktgenaue Ausfallwahrscheinlichkeiten aus, sondern fasst vergleichbarer Schuldner in Bonitäts- bzw. Risikoklassen zusammen und liefert eine verbale Interpretationshilfe aus der sich pragmatische Handlungsempfehlungen ableiten lassen.
Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
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Ja, der bisherige Bonitätsindex ist weiterhin verfügbar.
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Die Auslieferung und Anzeige des Bonitätsindex2.0 gestaltet sich je nach Lieferweg und eingesetzter Applikation unterschiedlich. Über die folgenden Lieferwege wird ab Einführung standardmäßig nur der Bonitätsindex2.0 ausgegeben:
- CrefoDirect
- CrefoScore 5
- CrefoSprint 8
- CrefoSystem 2
- Creditreform App
- Telefonauskunft
- Creditreform WebServices
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Auf Antrag werden für alle nachtragspflichtigen Auskünfte eines Kunden Wirtschaftsauskünfte
in die Mailbox geliefert. Möglich ist eine solche Lieferung über die folgenden
Lieferkanäle:
- CrefoDirect
- CrefoScore ab Version 5
- CrefoSystem ab Version 2
- CrefoSprint ab Version 8
- Creditreform WebServices-Schnittstelle für Solutionpartner / Individualanbindungen
Je Mitgliedschaft kann eine Sonderlieferung nur einmal erfolgen.
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Durch die Weiterentwicklung der Berechnungsmethode und den Ausbau der Datenbasis
für die Berechnung des Bonitätsindex2.0 kann sich der bisherige Indexwert eines
Unternehmens verändern. Diese Veränderungen sind das erwünschte Ergebnis
der verfeinerten Bonitätsbewertung und der damit verbundenen Steigerung der
Trennschärfe des Auskunftssystems.
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Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Der erste Schritt sollte immer das direkte Gespräch mit Creditreform sein.
Dabei wird dann schnell klar, ob Creditreform bereits alle bonitätsrelevanten Daten
zum Unternehmen vorliegen. Eine offene Kommunikation von Finanzinformationen, etwa der Bilanzen inklusive der Gewinn- und Verlustrechnung –
trägt dazu bei, die Kreditwürdigkeit zu untermauern und damit die Finanzierungsmöglichkeiten
auszubauen und zu verbilligen. Die so gewonnenen zusätzlichen
Informationen nutzt Creditreform vor allem dazu, die bereits vorliegende, umfangreiche
Datenbasis abzurunden und zu plausibilisieren.
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Das Grundprinzip eines Scoring-Systems besteht darin, auf Basis aktueller und historischer Daten, mit Hilfe von mathematisch-statistischen Verfahren, eine Prognose über das zukünftige Kundenverhalten
vorherzusagen. Die relevanten Merkmale des Scorings werden mit Gewichten versehen und "bepunktet". Das Ergebnis wird auf eine Skala (z. B. 100-600) übertragen.
Seit dem 01.04.2010 dürfen Scores nur dann genutzt werden, wenn das Scoring-System wissenschaftlich anerkannten, mathematisch-statistischen Verfahren entspricht und die verwendeten Daten für die Berechnung der Wahrscheinlichkeit erheblich sind.
Der Creditreform Bonitätsindex2.0 wurde von Spezialisten der Creditreform Rating AG in Zusammenarbeit mit den Universitäten Innsbruck und Bochum erarbeitet und validiert. Er entspricht dem letzten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis und ist damit gesetzeskonform.
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Jörg Rossen, Mitglied der Geschäftsleitung Verband der Vereine Creditreform e.V.
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Die Ausfallwahrscheinlichkeit beschreibt allgemein die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Unternehmen zahlungsunfähig wird. Creditreform definiert die Ausfallwahrscheinlichkeit
als die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Unternehmen in Deutschland innerhalb
von zwölf Monaten in eine der beiden schlechtesten Bonitätsklassen des Bonitätsindex2.0
wandert.
Diese Definition entspricht den Kriterien gemäß Basel II, wonach ein Ausfall dann
vorliegt, wenn eine Forderung seit 90 Tagen überfällig ist oder die Zahlungen eingestellt
werden. Creditreform weist in der Auskunft ergänzend zum Bonitätsindex2.0 die
dem jeweiligen Index-Wert entsprechende punktgenaue Ausfallwahrscheinlichkeit mit
aus.
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Ein Ratingsystem ist umso trennschärfer, je besser der Ausfall oder Nicht-Ausfall eines Unternehmens im Voraus prognostiziert werden kann. Die Trennschärfe von modernen Ratingsystemen, wie dem Bonitätsindex2.0, wird durch statistische Gütemaße wie den Gini-Koeffizienten beurteilt. Beim Gini-Koeffizienten handelt es sich um ein relatives Konzentrationsmaß, dessen ermittelter Wert zwischen 0 Prozent (Zufallsverteilung) und 100 Prozent (vollkommene Aufklärung) liegen kann. Somit erlaubt der Gini-Koeffizient Aussagen darüber, um wie viel Prozent ein Ratingsystem einen Ausfall besser voraussagt als eine Entscheidung, die dem Zufall überlassen wird.
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Erfahren Sie mehr über die Gründe für die Weiterentwicklung, die gesteigerte Prognosegüte und die damit verbundenen Veränderungen bei der Bonitätsbewertung von Unternehmen. zum
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